vimendo

vimendo Trainerseminar ein großer Erfolg

vimendo Trainerseminar

Am vergangenen Wochenende fand das erste vimendo Trainerseminar in Kirchheim bei München statt. Fabian Heck, Hendrik Pleines und das vimendo.de-Team hatten mit Harald Fischer, Christoph Kolodziej, Axel Kromer und Khalid Khan Top-Referenten gewinnen können  und wurden mit großer Nachfrage belohnt. 110 Teilnehmer wollten sich dieses Highlight nicht entgehen lassen.
Der Samstag stand inhaltlich ganz im Zeichen des Zweikampfs: Christoph Kolodziej machte den Anfang und präsentierte zusammen mit der Bundesliga-A-Jugend des TSV Haunstetten, zahlreiche Übungen zum Zweikampfverhalten aus Sicht des Angriffspielers. Nach der Mittagspause nahm Axel Kromer die Gegenposition ein und kümmerte sich um das individuelle Zweikampfverhalten. Grundlage für seine Überlegungen war dabei das Konzept der 3:2:1-Deckung, die im Handball Verband Württemberg fast ausschließlich mit den Auswahlteams praktiziert wird.
Axel Kromers Überlegungen zum Leistungshandball waren auch anschließend gefragt, als er zusammen mit Christoph Kolodziej, Hendrik Pleines (vimendo.de-Team), Markus Geray (Initiator HC München) und dem ehemaligen Bundesligatorhüter Harald Fischer zum Thema “„Quo vadis München? Wege und Irrwege aus der Handball- Diaspora in Südbayern“ diskutierte. Einhelliges Fazit: Ohne gemeinsame Anstrengungen werden die strukturellen und inhaltlichen Defizite in Südbayern kaum behoben werden.
Harald Fischer machte den Auftakt am Sonntag und stellte seine Sichtweise zum Stellungsspiel der Torhüter dar und gab zusammen mit der männlichen B-Jugend des SC Gröbenzells, viele Anregungen zur Kooperation Abwehr/Torwart. Erste Eindrücke seiner Arbeit findet ihr hier: Trainerseminar – Schussfalle
Anschließend waren viele gespannt, ob Khalid Khan den Weg aus Köln in die Kirchheimer Halle auf sich genommen hatte, war er doch kurz vor einer Absage, da er sich am Vortag mit hohem Fieber nicht in der Lage sah, die 650km wie gedacht mit dem Auto zurück zu legen. Mit einigen Mühen wurde noch ein Flug organisiert und als Khalid Khan um 10:45 Uhr  aus dem Flieger stieg und wenig später, leicht angeschlagen, in der Kirchheimer Halle stand, wussten die Teilnehmer und die erste Männermannschaft des TUS Fürstenfeldbruck, dass sie noch zwei spannende Einheiten vor sich hatten. Zunächst stand “Highspeed-Handball” auf dem Programm. Khan stellte seine Philosophie des Tempospiels vor und brachte die Brucker Spieler ordentlich ins Schwitzen. Nach der Mittagspause traten acht Spieler zum individuellen Kreisläufertraining an. In Khalid Khans Spielauffassung muss jeder Spieler in der Lage sein, nach einem Übergang, sich gewinnbringend als Kreisläufer bewegen zu können. Also traten drei Kreisläufer, zwei Außenspieler und drei Rückraumspieler an und versuchten sich in verschidenen Übungen die Grundregeln des Kreisläuferspiels anzueignen.

Zum Abschluss sei gesagt: Alle fünf Einheiten machten große  Lust auf mehr und ließen die Veranstalter mit der Einsicht zurück, dass trotz aller Mühen, eine Wiederholung unumgänglich sein wird.

Kommentare

  • Armand Facalau

    es war eine grosse bereicherung an info und darstellungen in bild und ton gerne mehr davon und bitte bitte bitte weiter so es fühlt sich RICHTIG und WICHTIG AN .